LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.

Ende des Steinkohlenbergbaus

[18.6.2018]

Heute veröffentlichte die NRW unter der Rubrik "Klartext" einen Leserbrief von Thomas Sander aus Essen, der uns die Veröffentlichung hier gestattet:

"Wenn ich eine wirtschaftliche Betätigung aufnehme und nach einer gewissen Zeit keine Gewinne erziele, stuft das Finanzamt diese Aktivität als „Liebhaberei“ ein. Um nichts anderes hat es sich beim Steinkohlenbergbau gehandelt. Bereits bevor ich 1965 geboren wurde flossen die unsinnigen Subventionen. Wo stände das Ruhrgebiet heute, wenn dieses Geld in die Zukunft investiert und nicht in 800 Meter Tiefe verbuddelt worden wäre? Die Arbeit war anstrengend? Ist es auch wenn ich Fahrrad fahre. Die gute Kameradschaft? Gibt es auch im Fußballverein.

Die gut organisierte Clique der Profiteure sollte zumindest gegen Ende dieses Irrsinns Dankbarkeit gegenüber denjenigen zeigen, die ihre Liebhaberei finanzierten und sich nicht als die Helden der Vergangenheit aufspielen. Dabei ist die Berichterstattung, auch in der NZW, gefordert Dinge klarzustellen statt zu glorifizieren." (Der Kursivtext findet sich nicht in der Zeitung, war aber Bestandteil des Leserbriefes.)

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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