LVBB-NRW

Landesverband Bergbaubetroffener NRW e.V.


[4.11.2018]

Unter obigem Titel werden auf der website des LANUV die (Zwischen-) Ergebnisse, Vorträge und Protokolle des Arbeitskreises zur Flurabstandsprognose veröffentlicht.

Es geht darum, wie sich die Grundwasserstände (und damit die Flurabstände) einstellen, wenn der Braunkohlebergbau mit dem Abpumpen des Grundwassers aufhört. Wichtig ist dann auch die Frage, ob für negative Folgen der Bergbauunternehmer verantwortlich gemacht werden kann und damit womöglich Ewigkeitskosten wie in der Steinkohle entstehen werden. Es ist keine Überraschung, dass RWE dieses verneint, aber eine Klärung dieser Frage ist auch ein wesentlicher Arbeitsauftrag. Der Arbeitskreis wurde noch in der letzten Legislaturperiode unter der rot-grünen Landesregierung eingerichtet.


[1.11.2018]

Die sog. Kohlekommission, die sich um den Ausstieg aus der Braunkohle kümmern soll (offiziell: Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“), hat jetzt ihren Zwischenbericht veröffentlicht.


[26.10.2018]

Die Folgen des Bergbaus - Ewigkeitsschäden, aber auch Bergschäden - beleuchtet ein Beitrag des wdr aus der Reihe "die story".

Vernässungen, Schäden an Häusern und die unsägliche Schieflagenentschädigung, die Züge eines Betruges trägt, werden in dem Beitrag von Marco Rösseler thematisiert.

Eine ganz wilde These vertritt der Wissenschaftler Christian Melchers der von der RAG mit-finanzierten Hochschule Agricola aus Bochum. Der Grundwasseranstieg müsse so gestaltet werden, dass keine dauerhaften Kosten entständen. Notfalls müsste wegen des Ausssetzens der obertägigen Sümpfungsmaßnahmen auch ein Großteil des Ruhrgebiets geflutet werden. Das erwartet er auch schon sehr bald: für Prof. Christian Melchers dauert die "Ewigkeit" nur 25 Jahre. Man solle Denkverbote aufheben und vielleicht wollten dann ja auch gar nicht mehr so viele Leute im Ruhrgebiet wohnen.

zum WDR-Beitrag


[15.10.2018]

Nachdem wir uns beim WDR ob seiner einseitigen Darstellung des Steinkohlenbergbaus beklagt hatten, sind jetzt auch die - durchaus vorhandenen - bergbaukritischen Beiträge leicht über einen Link zu erreichen. Das Verhältnis der Anzahl der Beiträge wird dabei deutlich: sicher ungefähr 9:1. Aber es ist zumindest ein kleiner Erfolg.

"Bergbauseite des WDR" : https://www1.wdr.de/nachrichten/bergbau/index.html

Am 24. 10. wird ein Beitrag aus der Reihe "die Story" ausgestrahlt, zu dem wir Beiträge geliefert haben. Es bleibt abzuwarten, was der Redakteur daraus gemacht hat. Ankündigung des WDR unter https://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/glueckauf-und-vorbei100.html

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