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Vergiftet Krischer jetzt die Fische im Rhein?

[14.8 2026]

Das Dilemma um verbotene Einleitung in den Rhein und verbotenener Anstieg des Grubenwassers über ein bestimmtes Niveau (-746m) hinaus hat die Landesregierung in Person unseres "Umweltministers" Oliver Krischer elegant aus der Welt geschaffen.

2026 07 GW Stand

Quelle: geodaten.rag.de

Unklar ist im Moment, wie der GW-Stand zwischen dem 2. 8. und 9. 8. war. Wann hat die "illegale" Einleitung begonnen? RAG hat die Werte bisher nicht zur Verfügung gestellt! Wehe dem, der Böses denkt!

RAG hat offenbar die Erlaubnis erhalten, die Grubenwasserpumpen wieder mit voller Kraft laufen zu lassen. Der GW-Spiegel sinkt, aber der Rhein und seine Fauna werden geopfert. Nicht umsonst haben alle eingebundenen Esperten - auch diejenigen, die für RAG und von RAG bezahlte Gutachten erstellt haben - eine Einleitung von Grubenwasser in der nun erfolgenden Menge bei dem Niedrigwasserstand des Rheins als nicht zulässig bezeichnet.

Der LVBB hat nach den Erfahrungen von 2018 (mit auch sehr langer Zeit von Niedrigwasserständen) immer wieder, insbesondere auch im Integralen Monitoring zum Grubenewasseranstieg auf die sicher zu erwartenden Probleme hingewiesen. Aber die Bergbehörde hat diese Warnungen nicht hören wollen. Hätte sie das entsprechend umsetzen wollen, hätte sie dem Unternehmer die Reinigung von Grubenwasser von schädlichen Stoffen auferlegen müsssen. Das hätte hohe Kosten bedeutet und die wollte RAG natürlich nicht. Lieber ksotenlos die schädliche Suppe in den Rhein kippen.

Im Integralen Monitoring hat RAG in wohlfeilen Grafiken dargelegt, dass sie alles im Griff haben. In der damaligen Präsentation kann man es auf Seite 4 nachlesen.

Spannend wird jetzt wieder die Argumentation der Bergbehörde: "das konnte keiner ahnen - das haben wir so nicht kommen sehen - unsere Prognosen waren richtig - das wird nie wieder so passieren - ein einmaliges Ereignis, das keiner vorhersehen konnte- ...."

Man fragt sich, wann die Landesregierung endlich wach wird, die Bergbehörde umstrukturiert zu einer echten Aufsichtsbehörde und dem Unternehmer die nötigen Auflagen erteilt, damit nur noch sauberes und für die Fauna des Rheins unschädliches Grubenwasser eingeleitet wird.

Die Verfehlungen des Unmweltministers sehen wir nicht so sehr in der aktuellen Entscheidung sondern in der ewigen Demutshaltung gegenüber den Protagonisten der Bergbauunternehmer im Witschaftsministerium. Bei der Einleitgenehmigung hätte das MUNV viel intensiver auf eine zukunftssichere Lösung drängen müssen und nicht so einfach den Beteuerungen des Unternehmers und der Bergbehörde nachgeben dürfen.

Charly Röcher verstorben

[11.05.2023]

Wir haben die traurige Mitteilung zu machen, dass Karlheinz Röcher,  unser langjähriger Vorstandssprecher und Gründungsmitglied unseres Verbandes, für uns alle plötzlich und völlig unerwartet am 30. April 2023 verstorben ist. Karlheinz hat unsere Verbandsarbeit unermüdlich und tatkräftig durch viele Aktionen bereichert und unterstützt. Als Ehrenamtler hat er sich mit voller Kraft insbesondere für die Interessen der Bergbaubetroffenen vor Ort und auch als Beisitzer in der Schlichtungsstelle Bergschaden  NRW eingesetzt.

Für uns und die Bergbaubetroffenen ist sein Tod ein großer Verlust. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Versagen der Bergbehörde - Erftstadt Blessem

[18. 1. 2023]

Der Titel ist tw. so nicht angemessen. Dass die Bergbehörde ihrer Aufgabe nicht gerecht wird, ist auch nichts Neues.

Neu ist, dass sie jetzt an zwei Stellen mit dem Staatsanwalt zu tun hat. Zum einen bei der illegalen Einleitung von Grubenwasser in die Ruhr, zum anderen bei der Kontrolle des Kiesabbaus in Erftstadt Blessem. Dazu gesteht sie jetzt selbst ihre Unfähigkeit ein!

Sitzung des Palamentarischen Ausschusses zum Hochwasserereignis in Erftstadt Blessem

Weiterlesen: Versagen der Bergbehörde - Erftstadt Blessem

Unterausschuss Bergbausicherheit

[18.12.2022]

Am 16. 12. hat der Unterausschuss Bergbausicherheit seine zweite Sitzung abgehalten.

TOP 1 Gefährdungsbeurteilung der überschwemmungsgefährdeten Tagebaue in NRW

Nach der desaströsen Überschwemmung an der Erft im Ortsteil Blessem wartet die Aufarbeitung immer noch auf sich. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Angehörige der BR Arnsberg (Bergbehörde), weil diese offenbar auch hier ihre Aufsichtspflicht nicht erfüllt hat.

Weiterlesen: Unterausschuss Bergbausicherheit

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